“DU MUSST LEBEN, WAS DU BIST.”

Ich war eine mittellose Studentin ohne Unterstützung von zu Hause, ich hatte eine Operation in naher Zukunft vor mir und ein gebrochenes Herz, da meine erste große Liebe eine andere Frau geheiratet hatte.

In einer Vision, die ich von meinem Guru empfangen hatte, lud er mich zu einer Pilgerreise nach Indien ein. Ich hatte nicht das Geld für eine solche Reise, doch mein Herz sagte Ja. Und das Geld erschien am nächsten Tag, als sich mir ein neues Arbeitsprojekt anbot. Es war so viel Geld, dass es einem Wunder gleich kam. Daran gewöhnt in kleinen, sparsamen Zimmern zu reisen und mich so durchzuwursteln, hatte ich plötzlich genug mich auf der weiteren Reise mit wunderschönem Komfort zu umgeben.

Ich kam in Indien an. Ich saß auf einer 5-Sterne-Hotel Terrasse, nippte an einem Tee und hörte einer italienischen Frau zu, die Geschichten über den Guru erzählte, dem ich auf dieser Reise zum ersten Mal begegnen sollte.

Eine sehr reiche Frau hatte sich entschieden, in einem sehr bescheidenen, fast armen Aussehen den Ashram zu besuchen. Dieses Auftreten stand ganz im Gegensatz zu ihrem gewohnten reichen und geschmückten Auftreten. Der Guru lud sie zu einem Interview ein und vor allen anderen, im Interviewraum, fragte er: „Warum kommt sie mit ihren ärmsten Kleidern hierher? Glaubt sie, dass ich es nicht wert bin? Zu Hause stylt sie sich auf, aber nicht für mich.“
„Aber Swami, ich wollte so sein, wie all die anderen hier und nicht mit meinen Kleidern und mit meinem Schmuck auffallen. Ich wollte eine arme Pilgerin sein, wie die anderen.“

Und da war der Satz, der mein Leben änderte.

„Nein“, sagte er. „Du musst das leben, was du bist.“

Dieser Tag und diese ganze Reise sollten mein ganzes Leben auf den Kopf stellen und komplett verändern.

Die Pilgerreise öffnete ein neues Universum für mich.

Ich war geheilt davon, die geliehenen Kleider zu tragen, in denen ich angekommen war. Als ich im Ashram meinen ersten königlichen Sari kaufte, überschüttete Swami mich an diesem Tag mit Lächeln und Süßigkeiten. Ich verstand die Botschaft sofort:

Ich will, dass du dich in deiner Würde und deinem strahlenden Licht zeigst.

Ich war geheilt davon, die asketischen Lebensbedingungen zu wählen, in denen ich aufgewachsen war und die mir zur Gewohnheit geworden waren. Als ich in die Eingangshalle eines Klosters eintrat, in dem ich geplant hatte, zu übernachten, verwandelte sich Gottes Stimme in einen Donner, der jede Zelle meines Körpers schüttelte:

“Wie viele Leben brauchst du noch, die du in Ashrams und Klöstern verbringst? Du hattest schon genügende. Schau, dass du hier raus kommst.”

Die Wochen danach verbrachte ich in 5-Sterne-Hotel Zimmern und in einer geräumigen Suite direkt im Ashram. Ich ging nett Mittagessen und mietete mir zu jeder Gelegenheit ein Taxi. Auf meinem Heimflug wurde mein Ticket am Flughafen ausgetauscht und ich flog mit einem Economy Ticket erste Klasse nach Hause.

Warum? Gott dachte, dass ich für meine Vollständigkeit den Ausgleich durch Fülle brauchte, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, nach so vielen Jahren, in denen weltliche Verführungen keine Rolle für mich gespielt hatten.

Ich war geheilt davon, mir Sorgen um das Geld zu machen. Etwas in mir ist seit diesem Besuch in Indien in den Fluss des Geldes eingetreten. Es kommt, wenn es gebraucht wird. Es kommt, wenn ich es brauche.

Ich war geheilt davon, an konventionelle Medizin zu glauben, als ich schließlich meine Operation hatte und die Ärzte mit körperlichen Unmöglichkeiten schockierte. Ich hatte trotz meines extremen Zustands keine Schmerzen und es wurde gutartig.

Ich war geheilt von einem Zynismus über Liebe, denn die Gebete die Liebe meines Lebens zu treffen, drehten sich in meinem Herzen, wie eine Gebetsmühle.

Von diesem Besuch in Indien an, während dem ich Begegnungen mit wundervollen Ganeshas, Shivas und Göttinnen hatte, transformierte sich mein Leben von einer gottlosen Wüste in eine Feier meines Selbst. Auch in Schwierigkeiten, verließ mich diese Stimme Gottes nie wieder. Sie wurde mein Lehrer, das Leben zu umarmen und zu leben, wer ich bin.

Im Inneren Selbst ankommen ist der mächtigste Moment der Erleuchtung. Armut und großer Wohlstand sind glitzernde Verführer, die versuchen, uns von der Essenz abzulenken. Armut kann die bedeutsamste Reise der Schönheit sein und Wohlstand kann die Überdosis sein, die den Atem unserer Seele tötet. Der göttliche Kern ist hungrig nach Evolution und Essenz.

Gott hat mich gelehrt, dass meine Seele einen Traum meiner Erfüllung hat, für meinen Weg auf der Erde. Die göttliche Seele wandert jetzt im weltlichen Kleid um Ganzheit zu finden.

„Das Leben ist ein Abenteuer“, sagte Gott, „Wage es!“

Und ich wagte zu träumen.


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3 Kommentare

Ranasa says:

….wie cool, TUT MIR GUT!! lache mich gerade kaputt. Ich überlege mir gerade, was ich mit dem tollen, schwarzen Ledermantel machen soll, den ich vor kurzem geschenkt bekommen habe?! ;)))

Sarana says:

Einfach genial !!!!

Carma says:

Ich liebe zuhören, wenn Leute von sich selber erzählen. Es erblüht eine neue Welt und im Lauschen werde ich reich beschenkt.
Danke Durga :-)